Das mit den Vorsätzen klappt wieder nicht so wirklich – wie diäte ich denn nun richtig?

Das Duo Infernale ist zurück! Der Jahreswechsel und die guten Vorsätze sind seit jeher ein fast genau so kultiges Duo wie Bud Spencer und Terence Hill. Sobald der Zeiger zwölf geschlagen hat und die restliche Partynacht mitsamt Kater überstanden wurde, fasst so gut wie jeder den Entschluss: Dieses Mal gehe ich zum Sport, ernähre mich super toll und erreiche mein Wunschgewicht. Leider dauert es dann doch noch einige Wochen bis das Vorhaben tatsächlich angegangen wird. Und wenn es dann so weit ist, dann ist es kurz darauf auch schon wieder für beendet erklärt. Die Rechnung ging nicht auf…

Wer sich beim Lesen der ersten Sätze vollends wiedererkennt, dem sei gesagt: Dieser Artikel ist genau für dich bestimmt. Hier erfährst du die drei Kernpunkte einer erfolgreichen und nachhaltigen Diät.

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Low Carb, Low Fat, Trennkost oder Null-Diät?

Es gibt ja wirklich die skurrilsten, propagierten Formen einer Diät. Alle gehen natürlich mit einer unglaublichen Wirkung einher, durch die man sich in 8-12 Wochen vom Couch Potato zum Model transformieren können soll. Die einen probieren sich an zweifelhaften Harakiri-Methoden a la Null-Diät aus Lifestyle-Magazinen. Andere wiederum fangen an zu glauben, dass Kohlenhydrate der Antichrist bei der Gewichtsreduktion seien. Würde man diese weglassen, würde man schon längst nicht mehr vom Büro zur Kaffeemaschine, zum Drucker und zurück laufen, sondern sämtliche Fitnessmagazine zieren. Je nach bezogener Quelle kann aber auch einfach das Nahrungsfett Schuld an der Misere sein…oder die zeitlich schlecht geplante Zufuhr der Lebensmittel…irgend einen Schuldigen braucht es doch immer.

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Richtig abnehmen Schritt 1: Nicht ins Blaue raten

90% der Leute scheitern bereits an der Basis. Sie erfüllen nicht mal den grundlegendsten und auch gleichzeitig wichtigsten Punkt bei der Gewichtsreduktion. Dabei spreche ich natürlich von dem Erreichen eines Kaloriendefizits. Auch hier hört man oft, dass das Kaloriendefizit ja nur ein Teil der Gesamtmasse an Faktoren sei, die zu einer Gewichtsabnahme führt. Natürlich ist dies im wissenschaftlichen Sinne korrekt, jedoch geht es auch nicht ohne. Man kann ein Auto mit der besten Elektrik, dem besten Motor und dem besten Fahrwerk bauen… lässt man die Räder weg, dann bewegt sich das Gefährt dennoch kein Stück vom Fleck. Was können wir konkret also tun um ein Kaloriendefizit zu erreichen? Weniger essen als sonst? Ja, kann ein Ansatz sein. Wie genau dieser Ansatz jedoch ist, ist äußerst ungewiss. Wir erheben im digitalen Zeitalter ständig irgendwelche Daten, wieso denn dann nicht sinnvollerweise auch im Bezug auf unseren Kalorienverbrauch?

Zuerst wird also der Grundbedarf an Kalorien ermittelt, den der Körper über den Zeitraum eines Tages verbrennt. Von diesem werden weitere 300-500 Kalorien abgezogen, et voila – wir kennen unsere zu erreichende Kalorienmenge. Wer wissen will wie man seine benötigte Kalorienmenge errechnen kann, findet die Anleitung hierWem das alles nach zu viel Arbeit klingt um ein paar lausige Kilo zu verlieren, der hält sich bitte zumindest an die anderen Schritte dieses Guides.

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Schritt 2: Du bist was du isst

Diese ziemlich abgedroschene Phrase aus einer einschlägigen Knäckebrot-Werbung trifft den Nagel leider sehr gut auf den Kopf. Natürlich wird man auch mit Schokoriegeln und Waffeln Gewicht verlieren, wenn man sich in einem Kaloriendefizit befindet, das Problem sind dann aber das Hungergefühl, die Körperkomposition und das allgemeine Wohlbefinden. Der Schlüssel zum nachhaltigen Abnehmen ist ein Umdenken im Kopf. Aus diesem Grund sollten vorwiegend gesunde und essentiell wichtige Lebensmittel wie Gemüse und Obst zur Vitaminversorgung, gepaart mit guten Nahrungsfetten und einer großen Menge proteinreicher Kost, zugeführt werden. Protein ist der wichtigste Baustein zum Aufbau und Erhalt von Muskulatur, hat darüber hinaus aber auch allgemein eine sehr wichtige Bedeutung für den menschlichen Organismus. Kohlenhydrate sollten natürlich auch zwingend konsumiert werden. Sie sollten am besten ballaststoffreich (siehe Gemüse z.B.) und möglichst langkettig gewählt werden. Einfachzucker ist meiner Ansicht nach nicht komplett zu verpönen (das belegen auch diverse Studien), jedoch kann der Verzicht von Süßigkeiten und Einfachzucker im Allgemeinen gerade in der Diät der Schlüssel sein um sich auch in einem Defizit satt zu essen. Für einen gesunden Körper und eine möglichst gute Körperkomposition kann man sich an diese Makronährstoff-Richtlinie hier halten.

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Schritt 3: Last but not least – move your ass!

Was gehört zu eigentlich jedem Neujahrsvorsatz dazu? Natürlich das Vorhaben in diesem Jahr deutlich mehr Sport zu treiben. Und genau dieser Vorsatz sollte im Optimalfall auch eingehalten werden. Wollt ihr ein muskulöseres Erscheinungsbild, dann kommt ihr um diesen Punkt sowieso nicht herum. Wollt ihr hingegen Pfunde verlieren und am Ende nicht Skinny-Fat sein? Da hilft euch eine ordentliche Makronährstoffverteilung bei der Ernährung schon enorm, doch so ganz ohne Sport gelingt es euch dann doch nicht die beste Körperkomposition zu erreichen. Wissenschaftlich basierte Trainingspläne für Anfänger und Fortgeschrittene findet ihr hier.

Wie ihr seht, ist es für den Otto-Normal-Verbraucher zunächst einmal das wichtigste Gut sein Verhältnis zum Essen und zur Nahrung im Allgemeinen zu überdenken. Der regelmäßige Sport setzt dem ganzen Erfolgsgeheimnis die Krone auf. Beachtet ihr die drei Säulen des nachhaltigen Diätens und eignet euch ein ordentliches Basiswissen an, dann werdet ihr auch auf Dauer keine Probleme haben euer Gewicht zu halten oder andere körperliche Ziele im Bodybuilding zu erreichen. Diese Aussicht auf Erfolg habt ihr beim blinden durchführen irgendwelcher Diäten oder Fitnessprogramme eher nicht.

Ich wünsche allen ambitionierten Startern, Wiedereinsteigern oder Fortgeschrittenen einen langen Atem und viel Erfolg beim Erreichen der gesetzten Ziele.

Do your homeworks and never skip Headday!

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3 Gedanken zu „Das mit den Vorsätzen klappt wieder nicht so wirklich – wie diäte ich denn nun richtig?

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